{"id":460,"date":"2026-03-16T18:34:40","date_gmt":"2026-03-16T17:34:40","guid":{"rendered":"https:\/\/juergen-schlusnus.de\/?page_id=460"},"modified":"2026-03-16T19:23:58","modified_gmt":"2026-03-16T18:23:58","slug":"geschrieben","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/juergen-schlusnus.de\/?page_id=460","title":{"rendered":"Geschrieben"},"content":{"rendered":"\n<p>Hier eine kleine \u00dcbersicht \u00fcber meine Erz\u00e4hlungen:<\/p>\n\n\n\n<p>1982: Ruths Nacht (Nr. 1)<br>geschrieben 1982<br>Erstver\u00f6ffentlichung: Kai Engelke (Hg.): Literatur im Moor. Surwolder Literaturgespr\u00e4che VII-IX. Hildesheim (Edition Collage) 1984, S. 80-82; weitere Ver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 96-100<\/p>\n\n\n\n<p>1983: Vorlesungsfreier Tag (Nr. 2)<br>geschrieben am 3. Januar 1983<br>Erstver\u00f6ffentlichung in: Wendeltreppen. L\u00fcneburg (Edition Wendeltreppe) 1983; weitere Ver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 37-47<\/p>\n\n\n\n<p>1983: Wochenende (Nr. 3)<br>geschrieben am 04.\/05.01.1983<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 59-89<\/p>\n\n\n\n<p>1983: Die Fenster dieser Stadt (Nr. 4)<br>geschrieben am 06.03.1983<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 160-164<\/p>\n\n\n\n<p>1983: Kehrtwenden (Nr. 5)<br>geschrieben 1983<br>Erstver\u00f6ffentlichung: Kai Engelke (Hg.): Literatur im Moor. Surwolder Literaturgespr\u00e4che VII-IX. Hildesheim (Edition Collage) 1984, S. 84-85.<br>Weitere Ver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 108-111<br>Der erste der beiden Steinhauser-Texte aus dem Jahre 1983. Wahrscheinlich der erste Text, der nach meinem Umzug nach Oldenburg und der Gr\u00fcndung der WORTSTATT entstanden ist, jedenfalls der \u00e4lteste Text dieser Sammlung. In Erinnerung ist mir geblieben, da\u00df ich den Text bei einer WORTSTATT-Sitzung vortrug, ebenso die Interpretation des Namens Steinhausers durch Alfred Nehring (Steinhauser: einer der im festgef\u00fcgten Steinhaus lebt; gleichzeitig einer, der zwischen Steinen=Felsen haust). Den Text las ich bei der ersten WORTSTATT-Lesung in der Br\u00fccke der Nationen in Oldenburg im Dezember 1983. Inspiriert ist er, das muss man ganz deutlich sagen, durch die Lekt\u00fcre der B\u00fccher von Franz B\u00f6ni, die in den 1970ern und 1980ern bei Suhrkamp erschienen sind. <\/p>\n\n\n\n<p>1983: Seltsam, im Nebel (Nr. 6)<br>geschrieben 1983<br>Erstver\u00f6ffentlichung: Wortschatten<br>Weitere Ver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 296-305<br>Mein bis dahin bester Text, wie ich damals fand. Inspiriert durch die Erz\u00e4hlung &#8222;Schlitters&#8220; von Felix Hartlaub. Ich habe diesen Text unter fremdem Namen f\u00fcr die von mir verlegte und gemeinsam mit Manfred Arens und Hartwig Akkermann herausgegebene Anthologie &#8222;Wortschatten&#8220; eingereicht. Die anderen beiden Mitherausgeber taten sich ein wenig schwer mit den unter meinem Namen eingereichten Beitr\u00e4ge, waren aber hiervon recht angetan, so da\u00df ich mein Anonym sehr rasch aufgab. Und ich erinnere mich, wie Hartwig &#8222;Hucky&#8220; Akkermann noch w\u00e4hrend unserer Sitzung in meinem Metjendorfer Wohnzimmer Geno Hartlaub, die Schwester von Felix, anrief, um ihre Zustimmung zum Abdruck von &#8222;Schlitters&#8220; zu erhalten. Die verwies ihn allerdings an den Fischer Verlag. <\/p>\n\n\n\n<p>1983: Die Reise nach Florenz (Nr. 7)<br>geschrieben 1983<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 315-336<\/p>\n\n\n\n<p>1984: So war Stellinger (Nr. 8)<br>entstanden am 08.03.1984<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 127-131<\/p>\n\n\n\n<p>1984: T\u00f6dliche Erfahrungen (Nr. 9)<br>geschrieben im April 1984, vielleicht am 23. \u2013 das genaue Datum ist unklar.<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 190-195<br>Der erste Text, der, zu meiner Verwunderung, bei Lesungen, heitere Reaktionen hervorrief. Richtig gelesen, kann er wahre Heiterkeitsst\u00fcrme erzeugen. Ich erinnere mich, ihn bei meiner ersten Teilnahme bei den Surwolder Literaturgespr\u00e4chen gelesen zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>1984: Die bunten Tr\u00e4ume (Nr. 10)<br>Der zweite Steinhauser-Text, entstanden 1984, \u00fcberarbeitet am 03.10.1987. Titelvariante: &#8222;Schattenblumen&#8220;.<br><a>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 118-122<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p>1984: Vom Einbruch der Dunkelheit (Nr. 11)<br>geschrieben 1984<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 140-144<\/p>\n\n\n\n<p>1984: Hinterland (Nr. 12)<br>geschrieben vermutlich 1984, \u00fcberarbeitet am 24.01.1987. Titel-Variante: &#8222;Die Kreuzigung&#8220;<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 133-136<br>Immer, wenn es in meinen Texten nach S\u00fcddeutschland riecht (hier wie auch bei den beiden Steinhausertexten), steht Franz B\u00f6ni nicht ganz weit weg \u2013 hier allerdings etwas weiter als bei Steinhauser.<\/p>\n\n\n\n<p>1984: Im Zittern der Neuzeit (Nr. 13)<br>erstmals 1984 in der (von mir gemeinsam mit Michael Herrmann herausgegebenen) Oldenburger Literaturzeitschrift \u201eNicht Direkt\u201c (Nr. 6) ver\u00f6ffentlicht, dann, ebenfalls 1984, in einem Programmheft der seinerzeit von mir in Oldenburg gegr\u00fcndeten Autorengruppe Wortstatt (die, soweit ich wei\u00df, heute noch besteht). Dieser Erstver\u00f6ffentlichung war (aus intellektuellen Gr\u00fcnden) ein Kluge-Zitat vorangestellt. Die Frau, die jetzt Winters hei\u00dft (es gab eine reizende Kommilitonin, die Petra Winters hie\u00df \u2013 ich glaube, ich h\u00e4tte bei ihr Chancen gehabt), hie\u00df damals nur \u201edas Weib\u201c. \u201eAmerika\u201c hat wohl etwas mit Freiheit zu tun. Oder mit Kafka. Oder mit beidem.<br>Weitere Ver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 151-152<\/p>\n\n\n\n<p>1985: Der Gast. Eine Geschichte (Nr. 14)<br>geschrieben am 14.\/15.05.1985. Korrektur am 22.05.1985<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 170-171<br>Eine h\u00fcbsche kleine Geschichte, die irgendetwas mit einem (imaginierten) Caf\u00e9 in der Oldenburger Gaststra\u00dfe zu tun hat. In Erinnerung ist mir, da\u00df darin das Wort &#8222;glastig&#8220; vorkam, \u00fcber das wir in der WORTSTATT lange nachgedacht haben. Ein seltenes Adjektiv, das mit einer speziellen Erscheinungsform des Lichts zu tun hat. Es kommt heute nicht mehr im Text vor.<\/p>\n\n\n\n<p>1985: Bienenstich (Nr. 16)<br>geschrieben am 08.\/09.10.1985, \u00fcberarbeitet am 02.11.1985<br>Titelvarianten: &#8222;Die Irritation der K\u00f6rper auf ihrer Bahn durch die Nacht&#8220;, &#8222;Die Schwere der K\u00f6rper&#8220;, &#8222;Die Leidenschaft des Kopfes&#8220; und &#8222;Frauensache&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 182-186<br>Gottfried hie\u00df der Mann schon in der ersten Fassung \u2013 da steht denn wohl mein Geschichtslehrer vom Abendgymnasium in L\u00fcneburg Gottfried Leinns Pate. Das M\u00e4dchen war da noch namenlos, Sabine ist erst bei der \u00dcberarbeitung dazu gekommen. Aber das pa\u00dft ja auch ganz gut zum Titel, nicht wahr? Inspiriert sicherlich durch das damalige Wiener Caf\u00e9 &#8222;Fledermaus&#8220; in Oldenburg.<\/p>\n\n\n\n<p>1985: Ein gewisses Gef\u00fchl von Freiheit (Nr. 15)<br>Den Text schrieb ich am 14.06.1985 in Malente in einem Hotelzimmer. Korrektur: 01.09.2023<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 231-236<br>Den Text las ich in Surwold, auf jeden Fall w\u00e4hrend der Autorengespr\u00e4che. Ich erinnere mich, da\u00df Ulli L\u00f6chner ganz angetan davon war und anregte, ich m\u00fcsse den Namen Ilonas mit kurzem \u201eO\u201c lesen. Abends w\u00e4hrend der Lesung mu\u00dfte ich wegen einer Kreislaufschw\u00e4che (zuviel Alkohol am Abend zuvor, zuviel Cola am Tag selbst gegen den Nachdurst) abbrechen. Und w\u00e4hrend ich drau\u00dfen auf einer Liege lag, kam ein anderer Teilnehmer (Namen tun nichts zur Sache) dazu, erz\u00e4hlte mir von seiner Freundin und dass sie beide gerne Swingerclubs besuchen und schlug mir Kreislaufschwachen einen Partnertausch oder Gruppensex vor. Es w\u00e4re ja bestimmt ganz interessant gewesen, ihn auf der Frau, die damals in meiner Wohnung wohnte, zu beobachten \u2013 aber der Zeitpunkt war wei\u00df Gott alles andere als gut getimt.<\/p>\n\n\n\n<p>1985: Frankfurt und die Ordnung der Dinge (Nr. 17)<br>geschrieben am 02.11.1985. Korrektur: 19.02.2013<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 249-257<br>Dies nun aber ist Bodo Kirchhoff. Oder sagen wir: eine Mischung aus Bodo Kirchhoff und mir. Damals kam eine junge Reporterin zu mir nach Metjendorf, die ein Autorenportr\u00e4t f\u00fcr eine Oldenburger Zeitung von mir machte. Diese Ausgangssituation habe ich 1985 etwas ausgesponnen und mit eigenen Erfahrungen bei Lesungen verquickt.<br>Gedanken beim Wiederlesen des Textes 2023:<br>1. Sexistisch konnte man also damals schon sein, nicht erst in den pr\u00fcden 20er Jahren, wie ich immer dachte.<br>2. Die Sommer waren auch damals schon schlecht.<\/p>\n\n\n\n<p>1985: Einsamkeiten, Gemeinsamkeiten, Pfingstsamstag im Wohnblock am Rande der Stadt (Nr. 18)<br>geschrieben am 29. 11. und 01.12.1985, \u00fcberarbeitet am 25.01. und 01.02.1987<br>Titelvarianten: &#8222;Auf der H\u00f6he der Zeit&#8220; und &#8222;Die Herbsttage 1985&#8220;<br>Ein Auszug daraus ist erstmals ver\u00f6ffentlicht in: Nicht Direkt. Oldenburger Literaturzeitschrift, Nr. 11 (Januar 1986), S. 14-15<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 355-372<br>Vielleicht der beste Text der ganzen Sammlung. Deswegen jedenfalls steht er am Schluss.<br>Der Ulli W\u00f6hler-Strang ist 1986 in \u201eNicht Direkt\u201c Nr. 11 unter dem Titel \u201eAuf der H\u00f6he der Zeit\u201c ver\u00f6ffentlicht. Dieser Text lehnt sich an die Montagetechnik Alexander Kluges an. Darin ist einiges an Erlebnissen der damaligen Zeit verarbeitet, besonders aus der Metjendorfer Wohnblockzeit. Auch Reminiszenzen an Schriftstellerkollegen von damals (Namen tun wie immer nichts zur Sache) sind enthalten. Ein gewisser H\u00f6hepunkt meiner damaligen Schriftstellerkarriere war, als mir Anne, eine recht libidin\u00f6se dralle junge Frau aus Oldenburg, Watteb\u00e4uschchen mit Anais schickte, was ich \u2013 vielleicht zu Unrecht \u2013 als Scharfmacherei interpretierte. Den Text schrieb ich w\u00e4hrend meiner Dienststunden als Wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni Oldenburg im B\u00fcro meines Professors auf einem damals ganz neuartigen Schreibsystem (kann man dazu schon PC sagen?).<\/p>\n\n\n\n<p>1985: Der Chauvi-Test (Nr. 19)<br>geschrieben 1985 nach der Lekt\u00fcre eines Tests in der PETRA.<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 26-31<\/p>\n\n\n\n<p>1985: Erwin oder Der Mann aus dem Bilderbuch (Nr. 20)<br>Erstver\u00f6ffentlichung in: G\u00fcnter Jung\/Andreas Plagens (Hg.): M\u00e4nner sind eben so. Berlin (KKZR-Verlag) 1985, S. 76-81; weitere Ver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 204-210<br>F\u00fcr den Erwin gibt es ein eindeutiges Vorbild: einen Bibliothekar in der Oldenburger Universit\u00e4tsbibliothek, der tats\u00e4chlich so aussah und Plastikbadelatschen trug. Der Rest ist Phantasie. <\/p>\n\n\n\n<p>1986: Das Lustspiel (Nr. 21)<br>geschrieben im Mai 1986, \u00fcberarbeitet am 14.09.1986, Korrekturen 27.\/28.08.2023<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 262-285<br>Ich habe etwas unbestimmt in Erinnerung, da\u00df der ganze Text eine Aneinanderreihung von Zitaten ist, wie es ja auch das vorangestellte lateinische Zitat aus dem Eunuchus von Terenz andeutet. In Erinnerung sind mir Stellen aus Thomas Mann und Bodo Kirchhoff sowie aus dem Benn-Buch von Joachim Dyck. Ich habe den Text in voller L\u00e4nge bei meiner ersten Einzellesung in Oldenburg gelesen, und ich sehe heute noch die damalige Kulturamtsleiterin der Stadt, Inge von Danckelman, vor mir, der ich besonders die Sex-Szene sozusagen ins Ohr fl\u00fcsterte. F\u00fcr die Schauspielerin hatte ich die damalige Schauspielerin Freya Marten, die ich als Gretchen im \u201eFaust\u201c im Staatstheater gesehen habe (in bester Erinnerung: wie sie sich in ihrer Kammer zur Nacht auszieht!), vor Augen. Hier taucht auch Wolfgang Weber zum ersten Mal auf, der dann ja auch in \u201eAus dem Staube\u201c den Wieland-Kempowski spielt.<\/p>\n\n\n\n<p>1987: Zwischen den Zeiten (Nr. 22)<br>geschrieben im Januar 1987. \u00dcberarbeitung 23.\/24. Mai 1988<br>Titelvariante: &#8222;Zwischen den Zeiten und Welten&#8220;<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 340-348<br>Mein bis dahin bester Text, wie ich damals fand. Inspiriert durch eine meiner Wochenendfahrten mit dem IC von Oldenburg nach Stetten bei Stuttgart, wo Ulrike arbeitete. Bald nach Fertigstellung des Textes las Michael Kr\u00fcger vom Hanser Verlag auf Einladung von Prof. Dyck in Oldenburg. In seinem Text ging es ums Reisen, und ich schickte ihm diesen Text, der eigentlich irgendwie als Teil eines Romans gedacht war. Er gefiel ihm immerhin so gut, da\u00df er das Romankonzept oder Expos\u00e9 anforderte. Leider war das dann der \u00fcbliche Schei\u00df, so da\u00df es zu keinem weiteren Kontakt kam. Wenn man es bedenkt: Fast w\u00e4re ich damals von Michael Kr\u00fcger entdeckt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>1987: Ein Mann wie Bodo (Nr. 23)<br>Geschrieben am 15.\/16.04. 1987, \u00fcberarbeitet am 6.10.1987<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 218-223<br>Man merkt, da\u00df ich mich zu diesem Zeitpunkt mit Alexander Kluge besch\u00e4ftigt habe. Ich sch\u00e4tze, dass ich mit dem Text schon etwa 1984 oder 1985 begonnen habe. Der Text hat, ich schw\u00f6re es, nichts mit sp\u00e4teren Kollegen in der Sottrumer Verwaltung zu tun, die ich alle erst 1992 kennengelernt habe. Und ich halte es auch f\u00fcr Zufall, da\u00df der Bodo den gleichen Vornamen hat wie mein damaliger Lieblingsschriftsteller Bodo Kirchhoff.<\/p>\n\n\n\n<p>1988: Der Bolero bringt\u2019s nicht mehr (Nr. 24)<br>geschrieben am 28.\/29.02.1988, neun Jahre nach dem Film &#8222;Zehn \u2013 Die Traumfrau&#8220; mit Bo Derek, nach der Lekt\u00fcre eines Artikels in der BRIGITTE. \u00dcberarbeitung am 25.06.1988.<br><a>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 154-158<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>2015: Ich. Ein Fragment<br>Ein neuerer Text, wom\u00f6glich tats\u00e4chlich erst um 2015 entstanden.<br>Erstver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 385-388<br>Wie oft, hat mich auch hier ein Schriftsteller-Interview inspiriert. Ich vermag sogar noch die Quelle anzugeben: Es ist die FAZ, in der am 05.04.2015 ein Interview mit Wolf Wondratschek erschien, das von Volker Weidermann gef\u00fchrt wurde. Daraus stammen die beiden S\u00e4tze mit der beigefarbenen Couch und der Schlusssatz \u2013 alles nat\u00fcrlich so abgewandelt, dass es passt. Aber der Rest? Ich habe keine Ahnung, keine Erinnerung, nichts. Wahrscheinlich eine kreative Eingabe, durch zwei S\u00e4tze initiiert.<\/p>\n\n\n\n<p>2024: Auf dem Posten<br>Erstver\u00f6ffentlichung: Christoph-Maria Liegener (Hg.): 11. Bubenreuther Literaturwettbewerb 2025. Hamburg 2025, S. 165-166.<br>geschrieben am 21.03.2024, \u00fcberarbeitet am 03.04.2024<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier eine kleine \u00dcbersicht \u00fcber meine Erz\u00e4hlungen: 1982: Ruths Nacht (Nr. 1)geschrieben 1982Erstver\u00f6ffentlichung: Kai Engelke (Hg.): Literatur im Moor. Surwolder Literaturgespr\u00e4che VII-IX. Hildesheim (Edition Collage) 1984, S. 80-82; weitere Ver\u00f6ffentlichung: J\u00fcrgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute fr\u00fche Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. 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