Hier eine kleine Übersicht über meine Erzählungen:
1982: Ruths Nacht (Nr. 1)
geschrieben 1982
Erstveröffentlichung: Kai Engelke (Hg.): Literatur im Moor. Surwolder Literaturgespräche VII-IX. Hildesheim (Edition Collage) 1984, S. 80-82; weitere Veröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 96-100
1983: Vorlesungsfreier Tag (Nr. 2)
geschrieben am 3. Januar 1983
Erstveröffentlichung in: Wendeltreppen. Lüneburg (Edition Wendeltreppe) 1983; weitere Veröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 37-47
1983: Wochenende (Nr. 3)
geschrieben am 04./05.01.1983
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 59-89
1983: Die Fenster dieser Stadt (Nr. 4)
geschrieben am 06.03.1983
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 160-164
1983: Kehrtwenden (Nr. 5)
geschrieben 1983
Erstveröffentlichung: Kai Engelke (Hg.): Literatur im Moor. Surwolder Literaturgespräche VII-IX. Hildesheim (Edition Collage) 1984, S. 84-85.
Weitere Veröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 108-111
Der erste der beiden Steinhauser-Texte aus dem Jahre 1983. Wahrscheinlich der erste Text, der nach meinem Umzug nach Oldenburg und der Gründung der WORTSTATT entstanden ist, jedenfalls der älteste Text dieser Sammlung. In Erinnerung ist mir geblieben, daß ich den Text bei einer WORTSTATT-Sitzung vortrug, ebenso die Interpretation des Namens Steinhausers durch Alfred Nehring (Steinhauser: einer der im festgefügten Steinhaus lebt; gleichzeitig einer, der zwischen Steinen=Felsen haust). Den Text las ich bei der ersten WORTSTATT-Lesung in der Brücke der Nationen in Oldenburg im Dezember 1983. Inspiriert ist er, das muss man ganz deutlich sagen, durch die Lektüre der Bücher von Franz Böni, die in den 1970ern und 1980ern bei Suhrkamp erschienen sind.
1983: Seltsam, im Nebel (Nr. 6)
geschrieben 1983
Erstveröffentlichung: Wortschatten
Weitere Veröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 296-305
Mein bis dahin bester Text, wie ich damals fand. Inspiriert durch die Erzählung „Schlitters“ von Felix Hartlaub. Ich habe diesen Text unter fremdem Namen für die von mir verlegte und gemeinsam mit Manfred Arens und Hartwig Akkermann herausgegebene Anthologie „Wortschatten“ eingereicht. Die anderen beiden Mitherausgeber taten sich ein wenig schwer mit den unter meinem Namen eingereichten Beiträge, waren aber hiervon recht angetan, so daß ich mein Anonym sehr rasch aufgab. Und ich erinnere mich, wie Hartwig „Hucky“ Akkermann noch während unserer Sitzung in meinem Metjendorfer Wohnzimmer Geno Hartlaub, die Schwester von Felix, anrief, um ihre Zustimmung zum Abdruck von „Schlitters“ zu erhalten. Die verwies ihn allerdings an den Fischer Verlag.
1983: Die Reise nach Florenz (Nr. 7)
geschrieben 1983
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 315-336
1984: So war Stellinger (Nr. 8)
entstanden am 08.03.1984
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 127-131
1984: Tödliche Erfahrungen (Nr. 9)
geschrieben im April 1984, vielleicht am 23. – das genaue Datum ist unklar.
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 190-195
Der erste Text, der, zu meiner Verwunderung, bei Lesungen, heitere Reaktionen hervorrief. Richtig gelesen, kann er wahre Heiterkeitsstürme erzeugen. Ich erinnere mich, ihn bei meiner ersten Teilnahme bei den Surwolder Literaturgesprächen gelesen zu haben.
1984: Die bunten Träume (Nr. 10)
Der zweite Steinhauser-Text, entstanden 1984, überarbeitet am 03.10.1987. Titelvariante: „Schattenblumen“.
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 118-122
1984: Vom Einbruch der Dunkelheit (Nr. 11)
geschrieben 1984
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 140-144
1984: Hinterland (Nr. 12)
geschrieben vermutlich 1984, überarbeitet am 24.01.1987. Titel-Variante: „Die Kreuzigung“
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 133-136
Immer, wenn es in meinen Texten nach Süddeutschland riecht (hier wie auch bei den beiden Steinhausertexten), steht Franz Böni nicht ganz weit weg – hier allerdings etwas weiter als bei Steinhauser.
1984: Im Zittern der Neuzeit (Nr. 13)
erstmals 1984 in der (von mir gemeinsam mit Michael Herrmann herausgegebenen) Oldenburger Literaturzeitschrift „Nicht Direkt“ (Nr. 6) veröffentlicht, dann, ebenfalls 1984, in einem Programmheft der seinerzeit von mir in Oldenburg gegründeten Autorengruppe Wortstatt (die, soweit ich weiß, heute noch besteht). Dieser Erstveröffentlichung war (aus intellektuellen Gründen) ein Kluge-Zitat vorangestellt. Die Frau, die jetzt Winters heißt (es gab eine reizende Kommilitonin, die Petra Winters hieß – ich glaube, ich hätte bei ihr Chancen gehabt), hieß damals nur „das Weib“. „Amerika“ hat wohl etwas mit Freiheit zu tun. Oder mit Kafka. Oder mit beidem.
Weitere Veröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 151-152
1985: Der Gast. Eine Geschichte (Nr. 14)
geschrieben am 14./15.05.1985. Korrektur am 22.05.1985
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 170-171
Eine hübsche kleine Geschichte, die irgendetwas mit einem (imaginierten) Café in der Oldenburger Gaststraße zu tun hat. In Erinnerung ist mir, daß darin das Wort „glastig“ vorkam, über das wir in der WORTSTATT lange nachgedacht haben. Ein seltenes Adjektiv, das mit einer speziellen Erscheinungsform des Lichts zu tun hat. Es kommt heute nicht mehr im Text vor.
1985: Bienenstich (Nr. 16)
geschrieben am 08./09.10.1985, überarbeitet am 02.11.1985
Titelvarianten: „Die Irritation der Körper auf ihrer Bahn durch die Nacht“, „Die Schwere der Körper“, „Die Leidenschaft des Kopfes“ und „Frauensache“
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 182-186
Gottfried hieß der Mann schon in der ersten Fassung – da steht denn wohl mein Geschichtslehrer vom Abendgymnasium in Lüneburg Gottfried Leinns Pate. Das Mädchen war da noch namenlos, Sabine ist erst bei der Überarbeitung dazu gekommen. Aber das paßt ja auch ganz gut zum Titel, nicht wahr? Inspiriert sicherlich durch das damalige Wiener Café „Fledermaus“ in Oldenburg.
1985: Ein gewisses Gefühl von Freiheit (Nr. 15)
Den Text schrieb ich am 14.06.1985 in Malente in einem Hotelzimmer. Korrektur: 01.09.2023
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 231-236
Den Text las ich in Surwold, auf jeden Fall während der Autorengespräche. Ich erinnere mich, daß Ulli Löchner ganz angetan davon war und anregte, ich müsse den Namen Ilonas mit kurzem „O“ lesen. Abends während der Lesung mußte ich wegen einer Kreislaufschwäche (zuviel Alkohol am Abend zuvor, zuviel Cola am Tag selbst gegen den Nachdurst) abbrechen. Und während ich draußen auf einer Liege lag, kam ein anderer Teilnehmer (Namen tun nichts zur Sache) dazu, erzählte mir von seiner Freundin und dass sie beide gerne Swingerclubs besuchen und schlug mir Kreislaufschwachen einen Partnertausch oder Gruppensex vor. Es wäre ja bestimmt ganz interessant gewesen, ihn auf der Frau, die damals in meiner Wohnung wohnte, zu beobachten – aber der Zeitpunkt war weiß Gott alles andere als gut getimt.
1985: Frankfurt und die Ordnung der Dinge (Nr. 17)
geschrieben am 02.11.1985. Korrektur: 19.02.2013
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 249-257
Dies nun aber ist Bodo Kirchhoff. Oder sagen wir: eine Mischung aus Bodo Kirchhoff und mir. Damals kam eine junge Reporterin zu mir nach Metjendorf, die ein Autorenporträt für eine Oldenburger Zeitung von mir machte. Diese Ausgangssituation habe ich 1985 etwas ausgesponnen und mit eigenen Erfahrungen bei Lesungen verquickt.
Gedanken beim Wiederlesen des Textes 2023:
1. Sexistisch konnte man also damals schon sein, nicht erst in den prüden 20er Jahren, wie ich immer dachte.
2. Die Sommer waren auch damals schon schlecht.
1985: Einsamkeiten, Gemeinsamkeiten, Pfingstsamstag im Wohnblock am Rande der Stadt (Nr. 18)
geschrieben am 29. 11. und 01.12.1985, überarbeitet am 25.01. und 01.02.1987
Titelvarianten: „Auf der Höhe der Zeit“ und „Die Herbsttage 1985“
Ein Auszug daraus ist erstmals veröffentlicht in: Nicht Direkt. Oldenburger Literaturzeitschrift, Nr. 11 (Januar 1986), S. 14-15
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 355-372
Vielleicht der beste Text der ganzen Sammlung. Deswegen jedenfalls steht er am Schluss.
Der Ulli Wöhler-Strang ist 1986 in „Nicht Direkt“ Nr. 11 unter dem Titel „Auf der Höhe der Zeit“ veröffentlicht. Dieser Text lehnt sich an die Montagetechnik Alexander Kluges an. Darin ist einiges an Erlebnissen der damaligen Zeit verarbeitet, besonders aus der Metjendorfer Wohnblockzeit. Auch Reminiszenzen an Schriftstellerkollegen von damals (Namen tun wie immer nichts zur Sache) sind enthalten. Ein gewisser Höhepunkt meiner damaligen Schriftstellerkarriere war, als mir Anne, eine recht libidinöse dralle junge Frau aus Oldenburg, Wattebäuschchen mit Anais schickte, was ich – vielleicht zu Unrecht – als Scharfmacherei interpretierte. Den Text schrieb ich während meiner Dienststunden als Wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni Oldenburg im Büro meines Professors auf einem damals ganz neuartigen Schreibsystem (kann man dazu schon PC sagen?).
1985: Der Chauvi-Test (Nr. 19)
geschrieben 1985 nach der Lektüre eines Tests in der PETRA.
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 26-31
1985: Erwin oder Der Mann aus dem Bilderbuch (Nr. 20)
Erstveröffentlichung in: Günter Jung/Andreas Plagens (Hg.): Männer sind eben so. Berlin (KKZR-Verlag) 1985, S. 76-81; weitere Veröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 204-210
Für den Erwin gibt es ein eindeutiges Vorbild: einen Bibliothekar in der Oldenburger Universitätsbibliothek, der tatsächlich so aussah und Plastikbadelatschen trug. Der Rest ist Phantasie.
1986: Das Lustspiel (Nr. 21)
geschrieben im Mai 1986, überarbeitet am 14.09.1986, Korrekturen 27./28.08.2023
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 262-285
Ich habe etwas unbestimmt in Erinnerung, daß der ganze Text eine Aneinanderreihung von Zitaten ist, wie es ja auch das vorangestellte lateinische Zitat aus dem Eunuchus von Terenz andeutet. In Erinnerung sind mir Stellen aus Thomas Mann und Bodo Kirchhoff sowie aus dem Benn-Buch von Joachim Dyck. Ich habe den Text in voller Länge bei meiner ersten Einzellesung in Oldenburg gelesen, und ich sehe heute noch die damalige Kulturamtsleiterin der Stadt, Inge von Danckelman, vor mir, der ich besonders die Sex-Szene sozusagen ins Ohr flüsterte. Für die Schauspielerin hatte ich die damalige Schauspielerin Freya Marten, die ich als Gretchen im „Faust“ im Staatstheater gesehen habe (in bester Erinnerung: wie sie sich in ihrer Kammer zur Nacht auszieht!), vor Augen. Hier taucht auch Wolfgang Weber zum ersten Mal auf, der dann ja auch in „Aus dem Staube“ den Wieland-Kempowski spielt.
1987: Zwischen den Zeiten (Nr. 22)
geschrieben im Januar 1987. Überarbeitung 23./24. Mai 1988
Titelvariante: „Zwischen den Zeiten und Welten“
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 340-348
Mein bis dahin bester Text, wie ich damals fand. Inspiriert durch eine meiner Wochenendfahrten mit dem IC von Oldenburg nach Stetten bei Stuttgart, wo Ulrike arbeitete. Bald nach Fertigstellung des Textes las Michael Krüger vom Hanser Verlag auf Einladung von Prof. Dyck in Oldenburg. In seinem Text ging es ums Reisen, und ich schickte ihm diesen Text, der eigentlich irgendwie als Teil eines Romans gedacht war. Er gefiel ihm immerhin so gut, daß er das Romankonzept oder Exposé anforderte. Leider war das dann der übliche Scheiß, so daß es zu keinem weiteren Kontakt kam. Wenn man es bedenkt: Fast wäre ich damals von Michael Krüger entdeckt worden.
1987: Ein Mann wie Bodo (Nr. 23)
Geschrieben am 15./16.04. 1987, überarbeitet am 6.10.1987
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 218-223
Man merkt, daß ich mich zu diesem Zeitpunkt mit Alexander Kluge beschäftigt habe. Ich schätze, dass ich mit dem Text schon etwa 1984 oder 1985 begonnen habe. Der Text hat, ich schwöre es, nichts mit späteren Kollegen in der Sottrumer Verwaltung zu tun, die ich alle erst 1992 kennengelernt habe. Und ich halte es auch für Zufall, daß der Bodo den gleichen Vornamen hat wie mein damaliger Lieblingsschriftsteller Bodo Kirchhoff.
1988: Der Bolero bringt’s nicht mehr (Nr. 24)
geschrieben am 28./29.02.1988, neun Jahre nach dem Film „Zehn – Die Traumfrau“ mit Bo Derek, nach der Lektüre eines Artikels in der BRIGITTE. Überarbeitung am 25.06.1988.
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 154-158
2015: Ich. Ein Fragment
Ein neuerer Text, womöglich tatsächlich erst um 2015 entstanden.
Erstveröffentlichung: Jürgen Schlusnus: Seltsam, im Nebel. Verstreute frühe Prosa Alexander Renners aus der Oldenburger Zeit. Stuckenborstel 2024, S. 385-388
Wie oft, hat mich auch hier ein Schriftsteller-Interview inspiriert. Ich vermag sogar noch die Quelle anzugeben: Es ist die FAZ, in der am 05.04.2015 ein Interview mit Wolf Wondratschek erschien, das von Volker Weidermann geführt wurde. Daraus stammen die beiden Sätze mit der beigefarbenen Couch und der Schlusssatz – alles natürlich so abgewandelt, dass es passt. Aber der Rest? Ich habe keine Ahnung, keine Erinnerung, nichts. Wahrscheinlich eine kreative Eingabe, durch zwei Sätze initiiert.
2024: Auf dem Posten
Erstveröffentlichung: Christoph-Maria Liegener (Hg.): 11. Bubenreuther Literaturwettbewerb 2025. Hamburg 2025, S. 165-166.
geschrieben am 21.03.2024, überarbeitet am 03.04.2024